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Glock 44 Erfahrungen

Rund um den Schiesssport: Technik, Erfahrungen, Tipps und Tricks
gRg0912
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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von gRg0912 » Fr 8. Jul 2022, 20:39

Griaß eich,
Kurzes Intro: Bin der Gerald, schieß in IBK beim Stefan Mair im Stollen und hab mir weil ich hier schon seit geraumer Zeit eure Anregungen und Erfahrungen bezüglich Glock 44 mit lese eine beim Gewo geholt.
Vorweg ich schieß aus Spaß und Begeisterung seit 25 Jahren .22er.
Bin im Besitz einer Sport II mit einem UR Kadet drauf, einem S&W 617er und als (4me) feinstes Gerät einer X-esse Sport mit Uni Griff zum beidhändig schießen, also Abzug technisch ziemlich verwöhnt.
Glock hab ich zwar so im Halbjahres Intervall immer irgend eine irgendwo von an Kollegen probiert, aber da mir ehrliche Abzugs Disziplin gänzlich fehlt natürlich nur Streukreise wie aus da Gießkanne am Papier produziert. Daher für mich auch entschieden dass mir die DWagramer Tupperware nicht liegt und eher in Ganzstahl Guns investiert die Abzugsfehler verzeihen.
Da aber hier im Forum vom PD Urgesteinen der Tenor ausgeht, dass ma mit ana Glock schiassn learnd, hab ich mich halt dazu hinreißen lassen.
Im direkten Vergleich zu CZ und X-esse war dann der Abzug der G44 für mich eine Überraschung ^2.
So wos von kratzig und undefiniert hob I jo no nie gsehn...
Weit weg von an Streukreise auf 15m...aber mit a bissal Disziplin und noch ca 1000 Federal Champion 40gr hats angefangen etwas Spaß zu machen.
Nach den ersten 1000 hab i der G44 a Minus Federal und a LPA mit an roten Punkterl vorne spendiert, und mittlerweile Sama recht Guade Hawara, die Glock und I.
Nach weiteren 1000 Federal Champion 40 gr und GECO semi auto red ma a scho von Streukreisen... Auf 15 m auf der Duell Scheibe is der 9er in der Kombi (mit zusätzlich an +2 Magazinboden fürn kleinen Finger) leicht zu halten.
An Muni frisst die G44 eigentlich e sämtliche gängigen SV und HV Laborierungen. Subsonic hab I probiert, geht net, brauch i net.
Aus etwas Übermut und wegen der Alters Schaßaugadheit(leichte Sehschwäche) wars dann so weit und i hob mir wieder, auf Anregung do im Forum a Reddot besorgt, und mit an Surf mount auf die G44 geschraubt.Auf YT die Army's schiassn des jo a.
Mit dieser Kombi heut Nachmittag noch IBK geflitzt zum im Stollen testen.
Aufgelegt einschließen war mit der Federal Champ 40gr grad noch drin, da die G44 am Sandsackerl doch recht ruhig und stabil liegt.
Dann aber stehend frei trotz recht festem Griff wurde die Gun zum EINZELLADER. :naughty: Die Masse vom Reddot verhalf dem Verschluß zu etwas mehr Trägheit und das geht dann überhaupt nicht mehr :naughty: . Mit wohlweißlich eingepackten STINGER tät das dann aufgrund des härteren Impulses schon funktionieren, und mit der Aguila Super Extra geht das auch halbwegs, aber das war nicht der Plan. I mog die G44 zum Spaß schiassn, und a bissal Präzi Papier lochen und hob net vor permanent nur die härtesten Ladungen warm zu delaborieren. Das Prinzip "Glock" soll mit(fast) jeder Standard Muni fehlerfrei funktionieren, und das tuts und macht Spaß. I hoff durch meinen Versuch spart sich der eine oder andere von euch den Aufwand, oder is gewarnt das man entweder teurere Muni für so a Vorhaben, oder a andere Feder im Verschluß braucht.

Griaß eich :violin:
Gerald
:scared-eek: :scared-shocked:

catch
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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von catch » So 17. Jul 2022, 14:54

Ich habe mir am Mittwoch nun ebenfalls die Glock44 (ohne Laufgewinde) zugelegt. Bezahlt habe ich bei einem befreundeten Händler genau 500€ plus 4 Magazine a 15€.
Eigentlich war die SIG P322 das Objekt der Begierde, habe dann aber wegen den ernstzunehmenden Berichten aus Amiland in Sachen unnatürlicher Laufverbleiung davon Abstand genommen. (ich erinnere mich an das Desaster mit der P365, also besser nicht "early adopter" sein)

Fazit bis jetzt:
Ich bin weder negativ noch besonders positiv überrascht. Gestern konnte ich die ersten 120 Schuss auf 25 Meter stehend freihändig machen. Auf das präzise Laden der Magazine habe ich besonders geachtet. Dabei waren CCI Standard, Blazer, Geco Rifle und Norma TAC 22. Also alles keine HV Pillen.
Für die ersten Schüsse mit Glock überhaupt (habe sonst nur HK) und das aus der "berüchtigten" G44 war das Ergebnis soweit ganz gut.
Ich bin mittelmäßiger Schütze, meine Streukreise waren auf der BDMP PP1 Scheibe mindestens innerhalb der der 9, die meisten Treffer aber in der 10! Unglaublich aber wahr. Die Kimme musste ich bis zum Anschlag runter drehen, dann lag ich Fleck.
Das 4,9mm Korn hab ich mir schon bestellt, verbaut sind ja 4,1 mm.

Störungen:
Insgesamt hatte ich in den 120 Schuss sechs Störungen. Vier Mal bleib der Verschluss nicht hinten, einmal stand die Hülse hoch und einmal wurde die Hülse ausgeworfen aber keine Patrone nachgeführt. Das war bei den CCI Standard und den Geco, die Blazer rannten fehlerfrei, mit jeder Muni habe ich im Schnitt 20 Schuss gemacht (mit der Blazer ein paar mehr). Die Blazer und Geco waren am präzisesten.
Nun gut, sie muss sich noch etwas einlaufen, eine abschließende Meinung habe ich noch nicht.
Meine negative Meinung über den Hybridverschluss habe ich aber schon revidiert. Bei vielen anderen Herstellern von günstigen 22ern, läuft ein ALU oder Metallguss-Verschluss auf Stahl. Ob das so gut ist?
Bei der Glock läuft, wie bei den großen Stahl auf Stahl, hier dann eben mit "Plastikhut" zur Gewichtsreduzierung. Ich finde das so genial!
Der Verschluss sitzt auch echt gut, stramm und passgenau auf dem Griffstück. Die Beschichtung des Laufes erscheint mir unzerstörbar.
Mit dem echt miesen Glockabzug bin ich durchaus klar gekommen. Ich bin damit sogar so klar gekommen, dass ich den vermutlich nicht mal gegen einen leichteren Abzug tauschen werde. Erstmal wird Tupperpumpe eingeschossen, dann entscheide ich neu.
Mein Herz hat sie aber schon ein wenig erobert.

Gruß

Andreas

PS: Die Bilder zu meinen ersten Streukreisen auf 25 Meter würde ich gerne hier hochladen...aber entweder ist es mein Alter oder die Funktion gibt es hier nicht. Über externe Bildhoster ist mir das zu fummelig.

EDIT 23.07.2022: Habe heute die 44 wieder schießen können. Insgesamt habe ich ca. 160 Schuss gemacht und hatte lediglich eine Störung, eine Hülse wurde nicht ausgeworfen.
Da ich unter Zeitdruck schießen musste, war mein Trefferbild entsprechend. Ich kann aber zumindest sagen, dass ich unkonzentriert auf 25 Meter stehend freihändig, innerhalb der 9 der BDMP Scheibe PP1 bleiben konnte (wenig Ausreißer). Ich vermute, sobald ich die richtige Pille gefunden habe und die konzentriert schießen kann, wird das noch deutlich besser.
Möglicherweise ist das von Bedeutung!? Ich habe alle 6 Magazine gut 1 Woche geladen im Munitionsschrank gelagert, damit sich die Federn etwas setzen. Die 44 hab ich mit offenen Verschluss gelagert, die Verschlussfeder sollte sich damit auch etwas gesetzt haben. Ob das nun aber irgendwie wirkungsvoll war, vermag ich nicht zu beurteilen. Zumindest war der "Störungsschnitt" heute erste Sahne.
Zuletzt geändert von catch am Sa 23. Jul 2022, 19:03, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von spareribs » So 17. Jul 2022, 20:32

Bildhochladen ist relativ einfach ....es gibt auch hier Anleitungen ...solltest schon können, vielleicht verklopft'st ja irgendwann hier irgendwas ...und ohne Bilder kauft heutzutage niemand ... :mrgreen: :clap:
Bruder Fre vom Orden der barmherzigen GLOCKen Brüder :-)
Ich liebe unsere Politiker..............wenn sie in Pension sind ! :mrgreen:

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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von catch » Do 28. Jul 2022, 10:46

Da ich meinen Post zur Präzision der G44 nicht mehr editieren kann, hier eine Fortführung davon.

Gestern (27.07.2022) habe ich weitere 240 Schuss gemacht und dabei explizit auf das korrekte Laden der Magazine geachtet.

Dabei waren wieder CCI Standard, Geco 22lr Rifle, Blazer und Norma TAC22.

In den 240 Schuss bleib der Verschluss zwei Mal nicht offen und ich hatte einen Hülsenklemmer, alles mit der Geco 22lr Rifle. Die erscheint mir etwas schlapp, das merkt man auch am Rückstoß. Das ist m.M.n. ein guter Schnitt.

Das Schussbild war soweit ganz gut, die Blazer und Geco Rifle scheinen am präzisesten zu sein. Abgesehen von meinen Schützenfehlern würde ich behaupten, die 15x9 cm große, ovale 10 der BDMP PP1 Scheibe kann auf 25 Meter freihändig gut gehalten werden.
Auf 10 Meter habe ich entsprechend der PP1 Dubletten geübt (2 Schuss in 2 Sekunden/40 Schuss insgesamt), größtenteils ging auf der kurzen Entfernung alles in die 10 (ein Treffer war außerhalb), ca. 30% der Treffer ins Bullseye. Ich muss halt noch trainieren :)

Ich möchte noch anmerken, dass ich irgendwann zwischendurch, so nach ca. 150 Schuss, die Konzentration verloren hatte und eine kurze Pause machen musste. Da war ich gerade dabei die CCI Standard zu schießen. Deswegen keine Gewähr auf die Präzisionsbeurteilung der einzelnen Patronensorten. Die Blazer scheint aber wohl die beste Wahl zu sein.
Des Weiteren habe ich lediglich 3 Mal das Magazin mit 10 Schuss geladen, Störungen traten da nicht auf. Bei der PP1 werden die Magazine mit 6 Schuss geladen. Das ist auch der Grund, warum eine höhere Magazinkapazität für mich völlig irrelevant ist.

Zuhause habe ich die G44 dann zerlegt und gereinigt. Bei den letzten Schüssen bemerkte ich beim Abziehen eine Art "Knirschen", so als wäre Sand in der Waffe.
Als ich die Waffe zerlegt hatte war ich aber echt überrascht. So dreckig war die gar nicht, etwas "Schmand" war auf der Zuführrampe und dem Abzugsbügel innen zu sehen.
Den Lauf hatte ich mit zwei Mal wischen blitzeblank sauber! Im Vergleich dazu verdreckt mein Nordic Wechselsystem für's AR15 deutlich mehr.
Ich habe für die Reinigung auch den Schlagbolzen und den Auszieher ausgebaut, alles frisch gemacht, geölt und wieder zusammen gesetzt. Das Knirschen ist verschwunden, lag also zweifelsfrei an den Rückständen der Munition.

Mein Fazit bis jetzt:
Ich bin zufrieden, teilweise sogar begeistert.
Mein Appell an potentielle Interessenten, lasst euch nicht von den Ami-Videos auf Youtube verunsichern. Die Glock 44 scheint mir eine echte Glock zu sein. Im Gegensatz zu den meisten anderen ist sie auch eine echte "Striker-Fired-Pistol" und kein "Lookalike".
Auch die Passung Verschluss/Griffstück ist stramm und fast völlig spielfrei! Die Verarbeitung ist sehr gut.
Ich kann die kleine Plastikpumpe "Made in Austria" für sportliche (dynamische) Zwecke empfehlen.

Edit 02.08.2022:
Heute habe ich die Glock mit zum dienstlichen Schießen genommen. Interessierte Kollegen baten um ein Testschießen.
Es wurden 100 Schuss (Blazer) ohne jegliche Störungen gemacht! Die 44 lief wie ein Schweizer Uhrwerk. Die Magazine hatte ich allerdings geladen.
Zuletzt geändert von catch am Di 2. Aug 2022, 15:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von gewo » Do 28. Jul 2022, 13:39

catch hat geschrieben:
Do 28. Jul 2022, 10:46
... lasst euch nicht von den Ami-Videos auf Youtube verunsichern. ....
ein wahrer satz
ned nur im bezug auf glock
ned nur im bezug auf waffen

danke fuer dein review
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Bitte keine PN, ggf. Email info{@}doubleaction.at oder Tel 0676-5145029
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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von MartinRaml » Sa 30. Jul 2022, 09:09

Danke für die Berichte. Ich denke auch daß Glock da bei der 44 nichts anbrennen läßt. Ich hab schon mit dem CZ Kadet System probiert, hat auch seine Macken beim Auswurf. Wenn man daran herumfummelt geht es dann wieder 😅

catch
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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von catch » Sa 6. Aug 2022, 15:08

So, gestern war ich auf der Rifle Ranch in Borgholzhausen (DL).
Dort habe ich insgesamt ca. 250 Schuss mit der Tupperpumpe gemacht, hauptsächlich flogen die Tac22 von Norma da raus. Mein Kumpel hat sich meine Glock 44 mal ausgeliehen, keine Ahnung was der da durchgejagt hat. Spaß hat er wohl gehabt, wie dem Grinsen zu entnehmen war.

Fehler:
Insgesamt (inkl. Schüsse des Kumpels) 3 Fehler. Zwei Mal blieb der Verschluss nicht offen, einmal Hülsenklemmer. Mehr nicht!
Wie gesagt, die schlappen Tac22.

Ich habe das erste Mal die PP1 DKS (Police Pistol 1, Dynamisches-Kleinkaliber-Schießen, 25 bis 10 Meter) damit geschossen.

Geschafft habe ich 271 von 300 Ringen mit den Tac22. Nicht das beste Ergebnis.
In der PP1 mit dem S&W Revolver und schlappen 357ern bin ich ein 290er Kandidat.

Aber die Tac22 gingen aus meinen vorherigen Tests auch nicht wirklich als Präzisionssieger hervor. Mit der Blazer wäre es sicher etwas besser geworden. By the way, (Ausrede) ich war auch schon 16 Stunden auf den Beinen und nicht sonderlich motiviert.
Ich habe obendrauf auch 40 Schuss von diesen verkupferten Magtech Hohlspitz getestet (Bezeichnung vergessen). Keine Probleme, liefen echt sauber und kräftig, Präzision sportlich aber nicht brauchbar.

Nun kann ich durchaus behaupten, als "Nichtglockler" ein Fan der Glock zu sein. Habt ihr Ösis echt gut gemacht :)

Da die Diskrepanz zwischen dem was die meisten Amis auf YouTube posten und meinen eigenen Feststellungen derart groß ist, hab ich echt schon darüber nachgedacht, den auf 5 Meter rumplinkenden US-Youtubern mal den Finger zu zeigen indem ich meine m.M.n. brauchbaren Ergebnisse in Bild und Ton festhalte und die in englischer Sprache auf Youtube poste. Für diese 7 Yard-Plattenplinker würde vermutlich die Welt zusammenbrechen. Hört sich vielleicht arrogant an aber diese "awesome" oder "issue" Schnellfeuer-Kurzdistanzfummler nerven mich, weil da nie eine belastbare Aussage zur Präzision zu finden ist. Für die ist alles gut wenn vorne was raus kommt und auf 10 Yards eine 20cmx20cm große Blechplatte getroffen wird. Das hat kein Niveau.

Sobald ich noch an andere Munitionssorten komme, wird weiter getestet.

Gut Schuss noch...

yoda
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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von yoda » Sa 6. Aug 2022, 20:48

Das Ding ist eine Trainingswaffe für Leute die Glock schießen, nur was kann sie BESSER als die Konkurrenz ? Mir fällt da genau nichts ein.

Ausreichend wird die Präzision schon sein, aber mit einer Ruger Mark 4 komm ich aufgelegt mit Schüttmunition auf 20m von einer 1 € Münze nicht runter, das schießt quasi in ein Loch, wie sollte es mit einem starren Lauf auch anders sein, das schaffen nicht-starre Läufe von Waffen in der Preisklassen NIE, außer es sind irgendwelche wilden Custom 1911er mit 0 Spiel zwischen den beweglichen Teilen.

Abzug ist bei der Ruger Hammer und am starren Lauf/Gehäuse kann ich die fettesten Optiken montieren. Das hab ich alles bei der Glock nicht und bezahle quasi das Selbe.

Hinsichtlich Magazinkapazität ignoriert man die Konkurrenz mit der weitaus höheren Magazinkapazität auch vollständig (Taurus, Keltec, Sig etc.)

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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von Ares » Sa 6. Aug 2022, 22:03

yoda hat geschrieben:
Sa 6. Aug 2022, 20:48
Das Ding ist eine Trainingswaffe für Leute die Glock schießen, nur was kann sie BESSER als die Konkurrenz ? Mir fällt da genau nichts ein.

Ausreichend wird die Präzision schon sein, aber mit einer Ruger Mark 4 komm ich aufgelegt mit Schüttmunition auf 20m von einer 1 € Münze nicht runter, das schießt quasi in ein Loch, wie sollte es mit einem starren Lauf auch anders sein, das schaffen nicht-starre Läufe von Waffen in der Preisklassen NIE, außer es sind irgendwelche wilden Custom 1911er mit 0 Spiel zwischen den beweglichen Teilen.

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Sie ist leicht. Sie ist unkompliziert für die Reinigung zu zerlegen.
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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von AUG-andy » Sa 6. Aug 2022, 22:08

Ares hat geschrieben:
Sa 6. Aug 2022, 22:03
yoda hat geschrieben:
Sa 6. Aug 2022, 20:48
Das Ding ist eine Trainingswaffe für Leute die Glock schießen, nur was kann sie BESSER als die Konkurrenz ? Mir fällt da genau nichts ein.

Ausreichend wird die Präzision schon sein, aber mit einer Ruger Mark 4 komm ich aufgelegt mit Schüttmunition auf 20m von einer 1 € Münze nicht runter, das schießt quasi in ein Loch, wie sollte es mit einem starren Lauf auch anders sein, das schaffen nicht-starre Läufe von Waffen in der Preisklassen NIE, außer es sind irgendwelche wilden Custom 1911er mit 0 Spiel zwischen den beweglichen Teilen.

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Leicht ist kein Vorteil und zerlegen geht die Mark4 auch schneller.
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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von Ares » Sa 6. Aug 2022, 22:10

AUG-andy hat geschrieben:
Sa 6. Aug 2022, 22:08
Ares hat geschrieben:
Sa 6. Aug 2022, 22:03
yoda hat geschrieben:
Sa 6. Aug 2022, 20:48
Das Ding ist eine Trainingswaffe für Leute die Glock schießen, nur was kann sie BESSER als die Konkurrenz ? Mir fällt da genau nichts ein.

Ausreichend wird die Präzision schon sein, aber mit einer Ruger Mark 4 komm ich aufgelegt mit Schüttmunition auf 20m von einer 1 € Münze nicht runter, das schießt quasi in ein Loch, wie sollte es mit einem starren Lauf auch anders sein, das schaffen nicht-starre Läufe von Waffen in der Preisklassen NIE, außer es sind irgendwelche wilden Custom 1911er mit 0 Spiel zwischen den beweglichen Teilen.

Abzug ist bei der Ruger Hammer und am starren Lauf/Gehäuse kann ich die fettesten Optiken montieren. Das hab ich alles bei der Glock nicht und bezahle quasi das Selbe.

Hinsichtlich Magazinkapazität ignoriert man die Konkurrenz mit der weitaus höheren Magazinkapazität auch vollständig (Taurus, Keltec, Sig etc.)
Sie ist leicht. Sie ist unkompliziert für die Reinigung zu zerlegen.
Leicht ist kein Vorteil und zerlegen geht die Mark4 auch schneller.
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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von AUG-andy » Sa 6. Aug 2022, 22:34

Da ich beide Waffen mein Eigen nennen kann, weiß ich sehrwohl wovon ich ich rede.
Die Glock ist ein lustiges Spaßgerät mit respektabler Schußleistung, billig und für viele Schützen ausreichend. Die Mark4 Ist da deutlich wertiger und präziser in allen Belangen (hat Yoda bereits geschrieben ;) ). Putzen ist ein Kinderspiel bei der Ruger, noch schneller zerlegbar als die Glock. Also was willst mir für ein Gschichtl reindrücken?
MfG
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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von Ares » Sa 6. Aug 2022, 22:50

AUG-andy hat geschrieben:
Sa 6. Aug 2022, 22:34
Da ich beide Waffen mein Eigen nennen kann, weiß ich sehr wohl wovon ich ich rede.
Die Glock ist ein lustiges Spaßgerät mit respektabler Schußleistung, billig und für viele Schützen ausreichend. Die Mark4 Ist da deutlich wertiger und präziser in allen Belangen (hat Yoda bereits geschrieben ;) ). Putzen ist ein Kinderspiel bei der Ruger, noch schneller zerlegbar als die Glock. Also was willst mir für ein Gschichtl reindrücken?
Ich? Ich will Euch gar nichts reindrücken. Werdet glücklich mit der Ruger Mark4. :lol: :lol:
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Re: Glock 44 Erfahrungen

Beitrag von catch » So 7. Aug 2022, 08:03

yoda hat geschrieben:
Sa 6. Aug 2022, 20:48
...nur was kann sie BESSER als die Konkurrenz ? Mir fällt da genau nichts ein.
Es kommt m.M.n. darauf an, welches Konzept man sucht und wo man Schwerpunkte setzt.

Dass hauptsächlich sportlich ausgelegte Waffen wie die Hämmerli x-esse, Walther GSP oder auch die gute alte Ruger aus rein sportlicher Sicht zweifelsohne bessere Trefferergebnisse bringen, steht außer Frage.
Nur weil die das gleiche Kaliber verschießen, halte ich die aber nicht für vergleichbar.
Ich vergleiche auch keine Glock 19 mit einer SIG X-Five/Six oder 45er 6" Petersstahl.
Ich würde die Glock 19 wohl eher mit einer HK SFP9 SK oder der kurzen Walther PDP vergleichen.

Die Glock 44 sehe ich konzeptmäßig im Dienstpistolensegment, vergleichbar mit GSG 1911, CZ P07/09 22lr, Walter P22, S&W M&P22, S6W M422, Beretta 92-22, SIG P322 oder auch die Walther PP in 22. Da gibt es ja durchaus eine Auswahl.

Was kann die Glock besser?
Zunächst bin ich bei der Ersatzteil- und Zubehörversorgung.
Ich habe lange recherchiert und festgestellt, dass es für viele der oben aufgezählten Waffen nicht mal problemlos Ersatzmagazine gibt. Ausnahmen sind GSG, Hämmerli und Ruger
Zubehörteile werden oft angeboten, waren aber nicht erhältlich, für die GSG gibt es nicht mal Ersatzvisiere, so wie ein Schützenfreund berichtet.
Glock ist m.M.n. diesbezüglich deutlich besser. Magazine, Visiere und sonstige Ersatz/Zubehörteile sind regelmäßig binnen weniger Tage günstig zu bekommen.

Was ist bei der Glock technisch besser? (nur eine subjektive Meinung)
Im Vergleich zu den "dienstlichen" Artgenossen wie der GSG 1911, Walther P22, M&P22, SIG322 oder Beretta läuft der Verschluss Stahl auf Stahl.
Das halte ich für haltbarer und präziser. Die Passungen sind sehr eng, hoffe das wird lange so bleiben.
Der Lauf! Ich weiß nicht warum dieser "Marksman-Barrel" das kann, aber nach 250 Schuss ist der mit zwei Mal wischen sauber. Können das die anderen auch? Ich kann aus der Praxis mit der Walther PP 22lr (von 1971) vergleichen, da musste ich nach der Bleikanonade lange schruppen, um Züge und Felder wieder blank zu bekommen. Die war außerdem im Verhältnis zur Größe echt gut auf 25 Meter!!
Der Lauf der 44 ist damit vergleichbar. Diese Präzision hatte ich gar nicht erwartet.
Es versteht sich aber von selbst, dass das "gut-präzise Trefferbild" der Glock 44 im Vergleich zu einer Ruger oder Hämmerli mehr ein mittelmäßig darstellen würde.

Besser und "echter" finde ich auch die Umsetzung des Dienstpistolenkonzepts. Während andere Hersteller nur äußerlich ähnliche Clone von Großkaliberpistolen herstellen, ist die 44 identisch wie der große Bruder aufgebaut, trotz Rückstoßladerprinzip. Mir gefällt das außerordentlich gut und ich glaube auch nicht, dass die fest verschraubten Läufe der Konkurrenz wirklich präziser schießen. Das müsste man mal testen. Der Lauf der Glock lässt sich außerdem bei geschlossenem Verschluss nicht mal ansatzweise bewegen.
Dazu kommt, dass man für einige 22er (z.B. GSG) Werkzeug zum Zerlegen benötigt. Diese Varianten fallen für mich direkt aus der Wahl.

Der günstige Preis der Glock und des Zubehörs ist auch nicht zu ignorieren.

Zusammenfassend bleibe ich bei meinem Fazit.
Wer für das sportliche Dienstpistolenschießen eine 1zu1 Kopie in 22lr sucht, ist bei der Glock 44 genau richtig.
Wer einen "Nicht-Clone", also eine klassisch aufgebaute 22er mit Maximalpräzision sucht, sollte eine andere Wahl treffen.

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