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12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Nein, es geht hier nicht um die Strecke zwischen Salzburg und Kufstein, und wir wollen die Kollegen aus dem Nachbarland auch nicht ins Eck stellen. Hier soll alles deutschspezifisches hinein. Bedürfnis, NWR, gelbe WBK, E-ID, W-ID, P-ID usw. Eben alle die Sachen mit denen wir in AT genau nix anfangen können.
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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von ruz » Do 17. Dez 2020, 10:40

Glock1768 hat geschrieben:
So 13. Dez 2020, 19:28
nein, ich meinte das anders ...

das das Spray meistens eine Wirkung hat, das bestreite ich garnicht ... es gibt natürlich Personen, die auf das Mittel nicht reagieren, doch das gilt dann auch bei den Pefferkartuschen in einer SSW.

Meine Kritik gegen den Pefferspray ist eine andere ... der wird in der Jackentasche/Handtasche oder sonst wo mit geführt. Im Falle einer Verteidigung sucht eine Hand in diesen Taschen nach einer runden Dose. Du findest sie, jedoch hast keine Ahnung ob das Ventil oben oder unten ist, hast keine Ahnung, ob es nach vorne/hinten oder zur Seite schaut ... bis du das erkannt und/oder korrigiert hast ist es zu spät.

Eine SSW wird im Holster geführt und der jenige, der sie führt sollte natürlich im Umgang trainiert sein ... Das Ziehen der Waffe ist trainiert, die Wirkrichtung EINDEUTIG definiert, sie hat optisch eine abschreckende Wirkung (weil sie eben wie eine scharfe Waffe aussieht), Pfefferkartuschen sind genauso effektiv wie der Spray, du hast zusätzlich noch eine Wirkung durch den "Feuerblitz" ...

und weiters ... beim Einsatz einer SSW erzeugt du einen Schussknall mit ca 150db ... du wirst gehört und ziehst die Aufmerksamkeit auf dich ... im Gegensatz zum leisen "pfffff" des Pfeffersprays ...

und komm mir nicht mir "aber wenn der andere eine scharfe Waffe hat" ... dessen muss sich der Träger einer SSW immer bewusst sein, doch diese Gefahr habe ich auch beim Verwenden von Pfefferspray, Kubotan, Teleskopschlgastock, Messer, ... der andere wird auch hier seine Waffe ziehen und verwenden.

Und, ich trainiere Verteidigungsschiessen, NIEMALS würde ich im direkten Kontakt, wenn ich in den Lauf einer Waffe schaue auch nur im Traum daran denken zur Waffe (egal ob SSW oder Schusswaffe) zu greifen ... denn ersten kann ich beim Gegenüber ebenfalls nicht zwischen SSW <>Schusswaffe unterscheiden und zweitens kann ich garnicht so schnell ziehen und repetieren, wie der andere abdrückt.

Das ist meine Evaluierung zu diesem Thema ... ich akzeptiere natürlich auch andere Meinungen, aber solange ich (noch) keinen WP besitze ist die SSW mein Mittel zur Wahl

Hallo!
Du trainierst Verteidigungsschießen, gehst aber offensichtlich davon aus, dass Leute mit Pfefferspray nicht trainieren.
Der First Defense-Spray zum Beispiel hat eine Klappe, wo ich mit dem Finger drunter muss. Es lässt sich an Hand dieser Klappe auch eindeutig zuordnen, wo bei dem Spray oben und unten ist.
So ist eine unbeabsichtigte Auslösung sehr schwierig und gleichzeitig habe ich das Ding beim „Abdrücken“ so in der Hand, dass es in die richtige Richtung wirkt.

Und Waffen halbgeladen führen, wenn der Zweck des Führens die Verteidigung ist, erschließt sich mir nicht. Welche Sicherungen auch immer (nicht) vorhanden sind, mit Training und einem adäquaten Holster wird auch deine Waffe nicht von selbst schießen.

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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von Glock1768 » Do 17. Dez 2020, 14:50

ruz hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 10:40

Hallo!
Du trainierst Verteidigungsschießen, gehst aber offensichtlich davon aus, dass Leute mit Pfefferspray nicht trainieren.
Der First Defense-Spray zum Beispiel hat eine Klappe, wo ich mit dem Finger drunter muss. Es lässt sich an Hand dieser Klappe auch eindeutig zuordnen, wo bei dem Spray oben und unten ist.
So ist eine unbeabsichtigte Auslösung sehr schwierig und gleichzeitig habe ich das Ding beim „Abdrücken“ so in der Hand, dass es in die richtige Richtung wirkt.

Und Waffen halbgeladen führen, wenn der Zweck des Führens die Verteidigung ist, erschließt sich mir nicht. Welche Sicherungen auch immer (nicht) vorhanden sind, mit Training und einem adäquaten Holster wird auch deine Waffe nicht von selbst schießen.

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ich kenne viele Frauen, die einen Pfefferspray bei sich haben ... und die meisten von Ihnen kramen ziemlich lange in Ihren Taschen wenn Sie ihn mir zeigen wollen ... von daher traue ich mich das genau so zu schreiben und zu formulieren.

Wenn Du einen Pfefferspray in einem "Holster" griffbereit hast ist das etwas anderes ... wenn du ihn griffbereit in deiner Jacke immer schon in der Hand hast auch (auch wenn eher unrealistisch) ...

ich habe meine MEINUNG geschrieben OHNE Anspruch auf Richtigkeit

Wie gesagt, glaub es oder nicht, ich kann mit Waffen umgehen ... die Zoraki 914 möchte ich in einem IWB Holster nicht unbedingt geladen führen aufgrund ihrer Konstruktion (wie sämtliche anderen SSW) ... einer Glock vertraue ich zu 100%
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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von ruz » Do 17. Dez 2020, 19:27

Glock1768 hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 14:50
ruz hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 10:40

Hallo!
Du trainierst Verteidigungsschießen, gehst aber offensichtlich davon aus, dass Leute mit Pfefferspray nicht trainieren.
Der First Defense-Spray zum Beispiel hat eine Klappe, wo ich mit dem Finger drunter muss. Es lässt sich an Hand dieser Klappe auch eindeutig zuordnen, wo bei dem Spray oben und unten ist.
So ist eine unbeabsichtigte Auslösung sehr schwierig und gleichzeitig habe ich das Ding beim „Abdrücken“ so in der Hand, dass es in die richtige Richtung wirkt.

Und Waffen halbgeladen führen, wenn der Zweck des Führens die Verteidigung ist, erschließt sich mir nicht. Welche Sicherungen auch immer (nicht) vorhanden sind, mit Training und einem adäquaten Holster wird auch deine Waffe nicht von selbst schießen.

ruz
ich kenne viele Frauen, die einen Pfefferspray bei sich haben ... und die meisten von Ihnen kramen ziemlich lange in Ihren Taschen wenn Sie ihn mir zeigen wollen ... von daher traue ich mich das genau so zu schreiben und zu formulieren.

Wenn Du einen Pfefferspray in einem "Holster" griffbereit hast ist das etwas anderes ... wenn du ihn griffbereit in deiner Jacke immer schon in der Hand hast auch (auch wenn eher unrealistisch) ...

ich habe meine MEINUNG geschrieben OHNE Anspruch auf Richtigkeit

Wie gesagt, glaub es oder nicht, ich kann mit Waffen umgehen ... die Zoraki 914 möchte ich in einem IWB Holster nicht unbedingt geladen führen aufgrund ihrer Konstruktion (wie sämtliche anderen SSW) ... einer Glock vertraue ich zu 100%
Was sind deine Szenarien, für die Verteidigungsschießen trainierst? Findet das (in der Theorie) in der Öffentlichkeit statt, oder sind das Homedefense-Gschichtln?
Ändert für mich zwar nichts am Ladezustand, aber mich würde die, wieder theoretische, Gesamtanordnung der Szenarien interessieren...

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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von Glock1768 » Do 17. Dez 2020, 20:49

ich habe für mich den WP beantragt und kämpfe darum mit meinem Anwalt.

Natürlich möchte ich eine Waffe führen dürfen (aus präventiven Gründen und weil ich es als unser Recht ansehe, das verlässliche Menschen Waffen führen dürfen sollten) und trainiere daher intensiv auch deren Handhabung (Ziehen, Repetieren, Fehlerbehebung, beidhändig, einhändig, ebenso alle Handhabungen auch nur einhändig mit linker und rechter Hand, ...) bzw worauf ich hier entsprechend achten muss (Umfeld, Deckung, verschiedene Situation...) ... also nicht primär zuhause, jedoch auch.

Mein Training geschieht regelmässig mit Einzeltrainern am Schiessstand (auch unter Stress), aber auch intensiv zuhause (mit der redgun Glock 17P) sowie mit einer Glock 17 in CO2 mit 4,5 Diabolo.

Es macht mir einfach auch viel Spaß und es ist ein schöner Ausgleich ... Präzision betreibe ich Wettkampfmässig, Verteidigung jedoch nur für mich persönlich ohne sportliche Ambition (IPSC, IDPA)

Szenarien für Homedefence habe ich natürlich auch im Kopf durchgedacht um mich für (bestimmte) Situation vorzubereiten. Wenn jedoch die große Überaschung mitten in der Nacht passiert, dann ist nicht die Kurzwaffe, sondern eine Flinte die eher bessere Wahl aufgrund der Materialien meines Hauses und einer geringeren Umfeldgefährdung ... eine Kurzwaffe wäre hier eher suboptimal.

Derzeit führe ich eine SSW in einem IWB Holster ... aufgrund der internen Konstruktion dieser Waffe eben halbgeladen (sie ist per se eine sehr zuverlässige SSW und eben nicht munitionsfühlig wie viele Umarex-Produkte, aber der Schlagbolzen verfügt über keine entsprechende Sicherung, d.h. auch wenn sehr sehr unwahrscheinlich könnte bei entsprechender Krafteinwirkung von außen das Teil im IWB-Holster losgehen) ... das schnelle Durchrepetieren gehört zum Training dazu, das ist klar ... eine scharfe Waffe (hier meine Wahl eindeutig GLOCK ...) würde ich ebenfalls geladen führen.

Also, die Entscheidung diese Zoraki 914 unterladen zu führen liegt ausschließlich bei einem technischen Grund und keinem Handhabungsdefizit.

Ich hoffe, dass das Thema halbgeladen/unterladen <> geladen jetzt erklärt ist ...

___________________________

Aber jetzt sollten wir wieder zum eigentlichen Thema zurück kehren ...
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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von AUG-andy » Do 17. Dez 2020, 21:21

Glock1768 hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 20:49
ich habe für mich den WP beantragt und kämpfe darum mit meinem Anwalt.

Natürlich möchte ich eine Waffe führen dürfen (aus präventiven Gründen und weil ich es als unser Recht ansehe, das verlässliche Menschen Waffen führen dürfen sollten)
und trainiere daher intensiv auch deren Handhabung (Ziehen, Repetieren, Fehlerbehebung, beidhändig, einhändig, ebenso alle Handhabungen auch nur einhändig mit linker und rechter ..........
Ohne ausreichende Begründung käme das einem Wunder gleich wenn du damit durch kommst. Das haben vor dir schon Andere zur Genüge versucht und sind damit abgeblitzt. Da wird dir auch dein Anwalt nicht weiterhelfen können nur weil es deiner Ansicht nach dein Recht ist eine Waffe führen zu dürfen.
MfG
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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von Glock1768 » Do 17. Dez 2020, 21:27

AUG-andy hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 21:21
Glock1768 hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 20:49
ich habe für mich den WP beantragt und kämpfe darum mit meinem Anwalt.

Natürlich möchte ich eine Waffe führen dürfen (aus präventiven Gründen und weil ich es als unser Recht ansehe, das verlässliche Menschen Waffen führen dürfen sollten)
und trainiere daher intensiv auch deren Handhabung (Ziehen, Repetieren, Fehlerbehebung, beidhändig, einhändig, ebenso alle Handhabungen auch nur einhändig mit linker und rechter ..........
Ohne ausreichende Begründung käme das einem Wunder gleich wenn du damit durch kommst. Das haben vor dir schon Andere zur Genüge versucht und sind damit abgeblitzt. Da wird dir auch dein Anwalt nicht weiterhelfen können nur weil es deiner Ansicht nach dein Recht ist eine Waffe führen zu dürfen.
ich habe nicht gesagt das es leicht wird, ich habe nicht gesagt, dass ich mir große Chancen ausrechne ... aber ich kämpfe für unser Recht und beklage mich nicht nur in diesem Forum und tue nichts sonst. Und ich habe Unterstützung durch einen sehr guten Anwalt!

Und ich werde jetzt hier nicht näher auf meine Begründungen und die Strategien eingehen (da sind sehr viele Fakten, Studien, Erfahrungen in anderen Ländern und Fehlentwicklungen in unserem Land entsprechend argumentiert und nicht ein "ich will einfach"), aber:

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!!!

Durch das Mitnehmen von anderen Personen und auch Waffengegner habe ich vielen den Schiesssport näher bringen können, manchen Waffengegner die Wahrheit des Schiesssportes und über Waffenbesitzer näher gebracht und nebenbei wurden dadurch in den letzten vier Jahren zusätzliche 27 neue WBKs deswegen ausgestellt ... es sind also weit über 27 neue Personen dabei, die uns zukünftig unterstützen, uns eine positive Stimme geben und ein neues wunderbares Hobby gefunden haben ... aber vorallem ihre Einstellung zu Waffenbesitzern und Waffen überdacht haben

Wenn jeder nur meint, wir haben eh keine Chance ... wenn wir hier uns zerreissen mit "wozu eine SSW führen" ... wenn wir nicht endlich als "geeinte Waffenbesitzer" zusammenhalten, ja dann haben wir bald alle keine Waffen mehr! Dann haben wir alle verloren!
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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von Joewood » Do 7. Jan 2021, 01:02

Glock1768 hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 14:50
ich habe meine MEINUNG geschrieben OHNE Anspruch auf Richtigkeit

Wie gesagt, glaub es oder nicht, ich kann mit Waffen umgehen ... die Zoraki 914 möchte ich in einem IWB Holster nicht unbedingt geladen führen aufgrund ihrer Konstruktion (wie sämtliche anderen SSW) ... einer Glock vertraue ich zu 100%
Im Grund sehe ich das meiste wie du.
Zoraki kenne ich nicht aber wieso nimmst keinen Revolver? Wenn ich jemals irgendwelche Probleme bei einer SSW hatte, dann mit einer Automatik. Bei nativen scharfen Waffen (also keine Wechselsysteme) hatte ich noch nie eine Hemmung (von irgendwelchen schwindligen 22ern mal abgesehen). Revolver finde ich mechanisch einfach am zuverlässigsten...

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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von Glock1768 » Do 7. Jan 2021, 07:04

Joewood hat geschrieben:
Do 7. Jan 2021, 01:02
Glock1768 hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 14:50
ich habe meine MEINUNG geschrieben OHNE Anspruch auf Richtigkeit

Wie gesagt, glaub es oder nicht, ich kann mit Waffen umgehen ... die Zoraki 914 möchte ich in einem IWB Holster nicht unbedingt geladen führen aufgrund ihrer Konstruktion (wie sämtliche anderen SSW) ... einer Glock vertraue ich zu 100%
Im Grund sehe ich das meiste wie du.
Zoraki kenne ich nicht aber wieso nimmst keinen Revolver? Wenn ich jemals irgendwelche Probleme bei einer SSW hatte, dann mit einer Automatik. Bei nativen scharfen Waffen (also keine Wechselsysteme) hatte ich noch nie eine Hemmung (von irgendwelchen schwindligen 22ern mal abgesehen). Revolver finde ich mechanisch einfach am zuverlässigsten...
Die zoraki Pistolen sind für ihre Zuverlässigkeit und munitionszuverlässigkeit sehr bekannt. Da vertraue ich auf ihre Funktion wie bei einer Glock ... Auch sind die schlanker und kleiner als jeder Revolver und damit leichter verdeckt zu führen ... Und weisen auch eine größere Schusskapazität auf
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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von Joewood » Do 7. Jan 2021, 07:45

Glock1768 hat geschrieben:
Do 7. Jan 2021, 07:04
Die zoraki Pistolen sind für ihre Zuverlässigkeit und munitionszuverlässigkeit sehr bekannt. Da vertraue ich auf ihre Funktion wie bei einer Glock ... Auch sind die schlanker und kleiner als jeder Revolver und damit leichter verdeckt zu führen ... Und weisen auch eine größere Schusskapazität auf
Und dennoch traust dich nicht, sie geladen zu führen - das ist ein kleiner Widerspruch. Revolver ist immer geladen. Und ein Nachbau von einem 38er Chiefs Special - der Zoraki R1 2,5" ist nicht deutlich größer. Hat 6 Schuss. Nicht vergleichbar mit den 14 von von der 914 aber wüfür braucht man im Ernstfall wirklich so viel? Für Silvester bin ich voll bei dir - da macht ein größeres Magazin Spaß aber wenn man das Ding mal schnell im Ernstfall jemand unter die Nase halten muss, finden es nach spätestens 3 Schuss eh schon alle in der näheren Umgebung sehr "traurig". Und du sparst dir das druchladen.

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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von Glock1768 » Do 7. Jan 2021, 07:59

Joewood hat geschrieben:
Do 7. Jan 2021, 07:45
Glock1768 hat geschrieben:
Do 7. Jan 2021, 07:04
Die zoraki Pistolen sind für ihre Zuverlässigkeit und munitionszuverlässigkeit sehr bekannt. Da vertraue ich auf ihre Funktion wie bei einer Glock ... Auch sind die schlanker und kleiner als jeder Revolver und damit leichter verdeckt zu führen ... Und weisen auch eine größere Schusskapazität auf
Und dennoch traust dich nicht, sie geladen zu führen - das ist ein kleiner Widerspruch. Revolver ist immer geladen. Und ein Nachbau von einem 38er Chiefs Special - der Zoraki R1 2,5" ist nicht deutlich größer. Hat 6 Schuss. Nicht vergleichbar mit den 14 von von der 914 aber wüfür braucht man im Ernstfall wirklich so viel? Für Silvester bin ich voll bei dir - da macht ein größeres Magazin Spaß aber wenn man das Ding mal schnell im Ernstfall jemand unter die Nase halten muss, finden es nach spätestens 3 Schuss eh schon alle in der näheren Umgebung sehr "traurig". Und du sparst dir das druchladen.
nein, ist kein Widerspruch ... die Zorakis sind sehr zuverlässig und funktionieren mit verschiedensten Munitionsherstellern zuverlässig ... das ist mit Modellen von Umarex nicht immer gegeben.

Warum ich dieses Modell lieber unterladen führe ... die SSW besitzen alle über keine Schlagbolzensicherung! Es wäre denkbar, dass ein entsprechender Schlag auf den Hammer (und damit auf den Schlagbolzen) die Kartusche zünden könnte (ich gebe zu, es ist eher unwahrscheinlich, trotzdem finde ich alleine vom Repetieren entsprechende "Abdrücke" des Schlagbolzens auf dem Zündhütchen) ... und das ist in einem IWB Holster alles andere als angenehm. Das hat nichts mit der Zuverlässigkeit zu tun, sondern ausschließlich mit der Konstruktion.

Und die berühmte Fangraste hat die Zoraki genauso ... trotzdem nur eine "nicht Fisch - nicht Fleisch" Lösung für mich wenn man Glock gewohnt ist ... ebenso bei scharfen Waffen!

Und den kleinen R1 in 2,5" kenne und besitze ich selber ... glaube mir, der ist (zumindest bei meiner Körperstatur und meinem Kleidungsstil ) nicht so leicht verdeckt zu führen.

Und ich hatte drei Stück davon ... nur EINER funktioniert wirklich zuverlässig ... die anderen beiden blockierten immer wieder ... alles andere als Vertrauenserweckend.

Meine Zorakipistolen (906, 914 und die 917) funktionieren allesamt perfekt ... wobei geführt werden die 906 und 914

Ich hoffe noch immer beim WP Erfolg zu haben, dann ist/wäre das Thema auch erledigt
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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von ruz » Do 7. Jan 2021, 09:51

[/quote]


Ich hoffe noch immer beim WP Erfolg zu haben, dann ist/wäre das Thema auch erledigt
[/quote]

Jetzt mache ich mir wahrscheinlich keinen neuen Freund, aber was soll‘s....:

Ich bewege mich in einem beruflichen Umfeld, wo der eine oder andere schon probiert hat einen WP zu bekommen. Mal bei einer BH, mal in Wien.
Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei fast deckungsgleichen Voraussetzungen unterschiedlich entschieden wird.
Aber wenn die Behörde abschlägig entschieden hat, hätte auch der Einsatz eines Anwalts nicht mehr geholfen.

Und das finde ich nicht mal schlecht. Weil, wenn es einen Anwalt braucht um den WP zu rechtfertigen, wird der Bedarf wohl nicht sehr offenkundig sein.

Du hast sicher ganz viel Erfahrung mit Waffen, listest in der Signatur so viele auf, dass manche Händler stolz wären, wenn das ihr Sortiment wäre. Deine Beiträge lassen wahrscheinlich auch auf ein gewisses Fachwissen schließen. Das kann ich aber leider nicht beurteilen, weil meines bei weitem nicht so groß ist.

Ich habe halt schon ein paar Fälle erlebt, bei denen ich mir gedacht habe, dass die Behörde mit dem Nein eine richtige Entscheidung getroffen hat.
Und auch hier wieder: Ich beurteile deine Bemühungen nicht, weil ich die/deine Grundlagen nicht kenne, die einen WP rechtfertigen sollen. Sie gehen mich ja auch nichts an!

Aber jetzt zurück zum Anfang. FFW ungeladen tragen aber einen WP haben wollen, der meines Wissens nach nur bei dementsprechender Gefährdung ausgestellt wird, schließt sich meiner Meinung nach gegenseitig aus. Und bevor wieder die Nachteile der Zoraki genannt werden; ich würde dann einfach eine „sicherere“ Waffe nehmen.

ruz

Nein, ich will dir nicht am Arsch gehen, ja, deine Situation geht mich nichts an. Aber das Forum gibt es ja auch um persönliche Meinung kundzutun.

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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von Reshala » Do 7. Jan 2021, 13:31

rhodium hat geschrieben:
So 13. Dez 2020, 11:15
Nebenbei: Nachdem viele Themen von D nach Ö überschwappen bzw. die deutsche Regierung oft den Ball über die EU spielt, sollte man das Thema nicht unterschätzen.
Das mag schon stimmen, aber ich bin in diesem Punkt relativ optimistisch - wenn ich mir ansehe, was die in D mit dem Waffengesetz aufführen und wie vergleichsweise liberal unsere Umsetzung der EU-Vorgaben ist, erlaube ich mir sogar den feuchten Traum, zu behaupten, dass unsere Politiker irgendwie begriffen haben, dass Legalwaffenbesitzer nicht die große Gefahr darstellen und dass man sie am besten auf dem Schießstand und Hochsitz in Ruhe lässt. Welche Schusswaffen bei Verbrechen zum Einsatz kommen bzw. woher sie kommen, haben wir im November ja leider erleben müssen... und auch, WER zur illegalen Schusswaffe greift...

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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von Glock1768 » Do 7. Jan 2021, 19:07

ruz hat geschrieben:
Do 7. Jan 2021, 09:51
Jetzt mache ich mir wahrscheinlich keinen neuen Freund, aber was soll‘s....:

Ich bewege mich in einem beruflichen Umfeld, wo der eine oder andere schon probiert hat einen WP zu bekommen. Mal bei einer BH, mal in Wien.
Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei fast deckungsgleichen Voraussetzungen unterschiedlich entschieden wird.
Aber wenn die Behörde abschlägig entschieden hat, hätte auch der Einsatz eines Anwalts nicht mehr geholfen.

Und das finde ich nicht mal schlecht. Weil, wenn es einen Anwalt braucht um den WP zu rechtfertigen, wird der Bedarf wohl nicht sehr offenkundig sein.

Du hast sicher ganz viel Erfahrung mit Waffen, listest in der Signatur so viele auf, dass manche Händler stolz wären, wenn das ihr Sortiment wäre. Deine Beiträge lassen wahrscheinlich auch auf ein gewisses Fachwissen schließen. Das kann ich aber leider nicht beurteilen, weil meines bei weitem nicht so groß ist.

Ich habe halt schon ein paar Fälle erlebt, bei denen ich mir gedacht habe, dass die Behörde mit dem Nein eine richtige Entscheidung getroffen hat.
Und auch hier wieder: Ich beurteile deine Bemühungen nicht, weil ich die/deine Grundlagen nicht kenne, die einen WP rechtfertigen sollen. Sie gehen mich ja auch nichts an!

Aber jetzt zurück zum Anfang. FFW ungeladen tragen aber einen WP haben wollen, der meines Wissens nach nur bei dementsprechender Gefährdung ausgestellt wird, schließt sich meiner Meinung nach gegenseitig aus. Und bevor wieder die Nachteile der Zoraki genannt werden; ich würde dann einfach eine „sicherere“ Waffe nehmen.

ruz

Nein, ich will dir nicht am Arsch gehen, ja, deine Situation geht mich nichts an. Aber das Forum gibt es ja auch um persönliche Meinung kundzutun.
keine Sorge, du gehst mir nicht am A....

jeder hat seine Meinung und darf sie sagen, das ist gut so und muss auch so bleiben.

Das das Thema WP in Österreich mittlerweile ein praktisch aussichtsloses ist, dessen bin ich mir bewusst. Warum sofort über Anwalt? Weil er mir es direkt angeboten hatte und ein TOP-Experte im WaffG ist. Weil auch ich persönlich an breiter Front für vernünftige Waffenrechte kämpfe und nicht aufgebe (auf mich gehen in knapp 4 Jahren 27 neue WBKs und viele neue Sportschützen und Waffenbesitzer).

Aber warum über Anwalt? Die meisten von uns haben schon von der "Willkür" diverser BHs bzw deren Sachbearbeitern entsprechende Erfahrungen gemacht. Viele von uns kennen Ihre Rechte nicht ausreichend. Ich kenne mich schon sehr gut aus, aber ein erfahrener Anwalt kennt das WaffG und unsere Rechte NOCH VIEL BESSER und kennt sich auch über den korrekten Ablauf, Gerichtsurteile usw entsprechend aus. Deshalb kommt man hier aus vielerlei Hinsicht besser zu seinem Recht ... und wenn nur sichergestellt wird, das ALLE Möglichkeiten ausgeschöpft werden und der Sachbearbeiter einen nicht mal "schnell" abwimmelt ... insofern ist ein Anwalt als Unterstützung sicher kein Fehler!

Das hat nichts mit nicht ausreichenden Argumenten hinsichtlich Bedarf zu tun!

Und hinsichtlich FFW ungeladen/halbgeladen/geladen ... lies Dir bitte meine Zeilen nochmals durch: eine scharfe geführte Waffe wäre BEI MIR EINE GLOCK ... diese wäre ausschliesslich geladen am Mann/im Holster ... NUR MEINE SSW führe ich halbgeladen (warum habe ich bereits mehrfach geschrieben)
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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von ruz » Do 7. Jan 2021, 21:24

Glock1768 hat geschrieben:
Do 7. Jan 2021, 19:07
ruz hat geschrieben:
Do 7. Jan 2021, 09:51
Jetzt mache ich mir wahrscheinlich keinen neuen Freund, aber was soll‘s....:

Ich bewege mich in einem beruflichen Umfeld, wo der eine oder andere schon probiert hat einen WP zu bekommen. Mal bei einer BH, mal in Wien.
Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei fast deckungsgleichen Voraussetzungen unterschiedlich entschieden wird.
Aber wenn die Behörde abschlägig entschieden hat, hätte auch der Einsatz eines Anwalts nicht mehr geholfen.

Und das finde ich nicht mal schlecht. Weil, wenn es einen Anwalt braucht um den WP zu rechtfertigen, wird der Bedarf wohl nicht sehr offenkundig sein.

Du hast sicher ganz viel Erfahrung mit Waffen, listest in der Signatur so viele auf, dass manche Händler stolz wären, wenn das ihr Sortiment wäre. Deine Beiträge lassen wahrscheinlich auch auf ein gewisses Fachwissen schließen. Das kann ich aber leider nicht beurteilen, weil meines bei weitem nicht so groß ist.

Ich habe halt schon ein paar Fälle erlebt, bei denen ich mir gedacht habe, dass die Behörde mit dem Nein eine richtige Entscheidung getroffen hat.
Und auch hier wieder: Ich beurteile deine Bemühungen nicht, weil ich die/deine Grundlagen nicht kenne, die einen WP rechtfertigen sollen. Sie gehen mich ja auch nichts an!

Aber jetzt zurück zum Anfang. FFW ungeladen tragen aber einen WP haben wollen, der meines Wissens nach nur bei dementsprechender Gefährdung ausgestellt wird, schließt sich meiner Meinung nach gegenseitig aus. Und bevor wieder die Nachteile der Zoraki genannt werden; ich würde dann einfach eine „sicherere“ Waffe nehmen.

ruz

Nein, ich will dir nicht am Arsch gehen, ja, deine Situation geht mich nichts an. Aber das Forum gibt es ja auch um persönliche Meinung kundzutun.
keine Sorge, du gehst mir nicht am A....

jeder hat seine Meinung und darf sie sagen, das ist gut so und muss auch so bleiben.

Das das Thema WP in Österreich mittlerweile ein praktisch aussichtsloses ist, dessen bin ich mir bewusst. Warum sofort über Anwalt? Weil er mir es direkt angeboten hatte und ein TOP-Experte im WaffG ist. Weil auch ich persönlich an breiter Front für vernünftige Waffenrechte kämpfe und nicht aufgebe (auf mich gehen in knapp 4 Jahren 27 neue WBKs und viele neue Sportschützen und Waffenbesitzer).

Aber warum über Anwalt? Die meisten von uns haben schon von der "Willkür" diverser BHs bzw deren Sachbearbeitern entsprechende Erfahrungen gemacht. Viele von uns kennen Ihre Rechte nicht ausreichend. Ich kenne mich schon sehr gut aus, aber ein erfahrener Anwalt kennt das WaffG und unsere Rechte NOCH VIEL BESSER und kennt sich auch über den korrekten Ablauf, Gerichtsurteile usw entsprechend aus. Deshalb kommt man hier aus vielerlei Hinsicht besser zu seinem Recht ... und wenn nur sichergestellt wird, das ALLE Möglichkeiten ausgeschöpft werden und der Sachbearbeiter einen nicht mal "schnell" abwimmelt ... insofern ist ein Anwalt als Unterstützung sicher kein Fehler!

Das hat nichts mit nicht ausreichenden Argumenten hinsichtlich Bedarf zu tun!

Und hinsichtlich FFW ungeladen/halbgeladen/geladen ... lies Dir bitte meine Zeilen nochmals durch: eine scharfe geführte Waffe wäre BEI MIR EINE GLOCK ... diese wäre ausschliesslich geladen am Mann/im Holster ... NUR MEINE SSW führe ich halbgeladen (warum habe ich bereits mehrfach geschrieben)
Ein letztes Mal. Versprochen!

Dein Engagement in Ehren, aber wie viele Leute du zum Schießen gebracht hast, interessiert, als Teil der Grundlage einen WP zu bekommen, niemanden. Ich rede hier von der Behörde, nicht von mir.

Der nächste geht zum Verkehrsamt und sagt, er habe 100 19-jährigen gesagt „Autofahren ist leiwand“und die haben alle den Führerschein gemacht. Darum steht ihm jetzt der C-Schein zu.

Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der WP unter Zugrundelegung und nur auf Basis einer konkreten, nicht bloß abstrakten, Gefährdung ausgestellt wird.
Eben diese Gefährdung gibt es bei dir, zum Glück, offenbar nicht.

Selbstverständlich kenne ich die Details deiner Rechtfertigung nicht, deswegen kann ich nicht mehr dazu sagen. Aber so wie es für mich klingt, ist es halt ein „haben wollen“. Die, wenn vorhandene, Gefährdung geht mich nichts an, sonst hättest sicher schon gesagt, warum du glaubst Anspruch auf einen WP zu haben. Und einem gefährdeten Personenkreis dürftest du nicht zuzurechnen sein, sonst wäre die Anwaltshilfe wahrscheinlich nicht nötig.

Mir wäre der eine WP in Ö mehr ziemlich egal. Von mir aus sollst ihn haben. Aber zum jetzigen Zeitpunkt nehme ich an, dass nur dein Anwalt etwas davon haben wird.

Einem Freund von mir haben sie vor kurzem den WP auf eine WBK umgewandelt, da der Bedarf mit seiner früheren beruflichen Tätigkeit begründet war. In seinem jetzigen Beruf ist er nicht mehr dem gefährdeten Personenkreis zuzurechnen. WP hatte er ca. 15 Jahre, unbescholten.
Trotzdem keine Chance.

Viel Glück bei deinen Bemühungen.

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Glock1768
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Re: 12-2020 Verschärfung bezügl. SSW von Berlin initiiert

Beitrag von Glock1768 » Fr 8. Jan 2021, 07:51

ruz hat geschrieben:
Do 7. Jan 2021, 21:24
Ein letztes Mal. Versprochen!

Dein Engagement in Ehren, aber wie viele Leute du zum Schießen gebracht hast, interessiert, als Teil der Grundlage einen WP zu bekommen, niemanden. Ich rede hier von der Behörde, nicht von mir.

Der nächste geht zum Verkehrsamt und sagt, er habe 100 19-jährigen gesagt „Autofahren ist leiwand“und die haben alle den Führerschein gemacht. Darum steht ihm jetzt der C-Schein zu.

Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der WP unter Zugrundelegung und nur auf Basis einer konkreten, nicht bloß abstrakten, Gefährdung ausgestellt wird.
Eben diese Gefährdung gibt es bei dir, zum Glück, offenbar nicht.

Selbstverständlich kenne ich die Details deiner Rechtfertigung nicht, deswegen kann ich nicht mehr dazu sagen. Aber so wie es für mich klingt, ist es halt ein „haben wollen“. Die, wenn vorhandene, Gefährdung geht mich nichts an, sonst hättest sicher schon gesagt, warum du glaubst Anspruch auf einen WP zu haben. Und einem gefährdeten Personenkreis dürftest du nicht zuzurechnen sein, sonst wäre die Anwaltshilfe wahrscheinlich nicht nötig.

Mir wäre der eine WP in Ö mehr ziemlich egal. Von mir aus sollst ihn haben. Aber zum jetzigen Zeitpunkt nehme ich an, dass nur dein Anwalt etwas davon haben wird.

Einem Freund von mir haben sie vor kurzem den WP auf eine WBK umgewandelt, da der Bedarf mit seiner früheren beruflichen Tätigkeit begründet war. In seinem jetzigen Beruf ist er nicht mehr dem gefährdeten Personenkreis zuzurechnen. WP hatte er ca. 15 Jahre, unbescholten.
Trotzdem keine Chance.

Viel Glück bei deinen Bemühungen.
Dein Engagement in Ehren, aber wie viele Leute du zum Schießen gebracht hast, interessiert, als Teil der Grundlage einen WP zu bekommen, niemanden. Ich rede hier von der Behörde, nicht von mir.

Glaubst Du wirklich, dass das meine Begründung oder auch nur ein Teil davon ist? :lol:

Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der WP unter Zugrundelegung und nur auf Basis einer konkreten, nicht bloß abstrakten, Gefährdung ausgestellt wird.

nicht einmal mehr dann :tipphead: ... deswegen ist es um jeden einzelnen Kampf und Kämpfer wert, der versucht die Situation durchzufechten ... nach dem tschechischen Modell!

Aber so wie es für mich klingt, ist es halt ein „haben wollen“

DEFINITIV NICHT ... nicht meine einzelne Gefährdung hat sich verändert, sondern die Gesellschaft und die Zunahme von Gewalt generell ... und ich werde jetzt hier nicht näher auf meine Argumente, meinen Antrag usw eingehen.

_______________

Ich gehöre nicht zu den Waffenbesitzern, die den Kopf in den Sand stecken und sich hier beschweren, dass alles schlechter wird um unseren Sport, Leidenschaft, Hobby, ...

Ich überzeuge, kämpfe, informiere, bilde aus und versuche mit meinem Möglichkeiten mitzuarbeiten ...
9x19: 2x CZ 75 Shadow Mamba, 2x Glock 17 Gen4, Glock 19 Gen4, Glock 34 Gen4, Glock 43 Gen4, Tactical 17 TAC-9
.357: S&W 686-3
.22: TSG.22, CZ 75 Kadett II, CZ 455 Evolution
.223: Howa M 1500 Archangel, Troy PAR National

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